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Was ist HGH?

Das Wachstumshormon
(Human Growth Hormone = HGH)

Was ist das Wachstumshormon?

Das Wachstumshormon (Human Growth Hormone = HGH) besteht aus 191 Aminosäuren, ist ein großes Molekül und wird im vorderen Anteil der Hirn-anhangsdrüse (Hypophyse) als eine von 5 Hormongruppen des Hypophysen-vorderlappens gebildet. Es wird im Schlaf ausgeschieden, und hat seine höchste Konzentration in der Pubertät des Menschen, wenn man am schnellsten wächst.
Das Wachstumshormon ist eines der wichtigsten Hormone des Körpers und greift regulierend nahezu in allen Funktionskreisen des Körpers ein. Jede Zelle des Körpers hat Rezeptoren für das Wachstumshormon. Das Wachstumshormon wird in den ersten zwei Lebensjahrzehnten in hohem Masse gebildet und sinkt dann ab dem 30. bis 35. Lebensjahr stark in seiner Produktion ab.

Wozu dient das Wachstumshormon?

Das ganze Leben lang ist das Wachstumshormon für die Wiederherstellung von Gewebe, die Heilung, Zellregeneration und Funktion der Organe, die Knochen-festigkeit, Gehirnfunktion und Enzymproduktion, die Gesundheit von Haaren, Nägeln und Haut verantwortlich. Es vermindert das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle, hilft Osteoporose zu verhindern, verjüngt das Herz, die Leber, Lunge und die Nieren, revitalisiert das Immunsystem und verbessert die Sexualfunktionen sowie psychische Funktionen.
Ab dem 30. Lebensjahr kommt es deshalb zu einem kontinuierlichen Absinken des Wachstumshormons, weil die Wachstumshormonsynthese zunehmend verringert wird. Um das sechzigste Lebensjahr herum befindet sich Aus-schüttung von Wachstumshormon bei fast allen Menschen auf so geringem Niveau, dass mit dem Mangel an Wachstumshormon der physische und psychische Verfall deutlich sichtbar wird.

Auswirkungen eines Mangels an Wachstumshormonen

Durch einen Wachstumshormonmangel kommt es zu einem oft sehr schlechten Allgemeinzustand sowohl im physischem wie auch psychischem Bereich. Dabei kommt es zu abnehmender Muskelmasse und -kraft, zunehmendem Körperfettanteil, wobei das Körperfett besonders im Bauchbereich vermehrt ist, einem zunehmenden Auftreten an Herz- Kreislauferkrankungen, zu abnehmender Pumpleistung des Herzens, abnehmender Lungenkapazität, abnehmender Knochendichte, schlechterer Nierenfunktion, erhöhten Cholesterinwerten und Blutfetten (Triglyzeride), abnehmen-der sexueller Lust, zu Impotenz und Depressionen, zunehmender Insulinresistenz und Altersdiabetes, dünnerer und faltenreicherer Haut, Haarausfall, Müdigkeit und seelischen Veränderungen, wie depressiver Verstimmung und Meiden der Gesellschaft von anderen Menschen (Soziophobie).
Menschen mit einem krankheitsbedingtem Ausfall der Wachstumshormon-produktion sterben etwa 10 Jahre früher als Menschen mit intakter Hypo-physenfunktion und normalen Wachstumshormonwerten. Sie sterben gehäuft an Herz- Kreislauferkrankungen, wenn der Wachstumshormonmangel nicht ersetzt wird.

Kann man Wachstumshormonmangel selbst feststellen?

Wachstumshormonmangel lässt sich oft leicht durch eine Selbstuntersuchung erkennen. Ein Wachstumshormon- Mangelsyndrom ist dann vorhanden, wenn eine Kombination von schwachen Bauchmuskeln mit Überhängen des Bauches, hängenden Brüsten bei Mann und Frau, Haarverlust, Hautfalten, besonders lockerer Haut im Bereich der Augen, unter dem Kinn und auf dem Handrücken vorliegt.
Wenn man eine Hautfalte auf dem Handrücken zwischen Zeigefinger und Daumen nimmt und sie hochzieht und sie wieder los lässt, sollte die Haut innerhalb einer Sekunde zurückspringen. Tut sie es nicht, liegt ein allgemeiner Wachstumshormonmangel vor.

Wirkung des Wachstumshormons auf das Körpergewicht

Fettleibigkeit kann durch einen Mangel an Wachstumshormon ausgelöst werden, da das Wachstumshormon das Gleichgewicht zwischen Muskel- und Fettgewebe durch die Lipolyse (Fettabbau) ausbalanciert. Fehlt das Wachstumshormon, so werden die Muskel durch eine gedrosselte Eiweißsynthese schwächer und die Body-Composition (Fett-Muskelverteilung) entwickelt sich zugunsten des Fettes und zu Ungunsten des Muskels.
Das Wachstumshormon zerschneidet biochemisch in den Fettzellen die Fettröpfchen, die für den Körper als Energielieferanten in dieser Form unangreifbar sind, mobilisiert so freie Fettsäuren, die der Körper sonst nicht zur Verfügung hat, und schafft sich auf diesem Weg die Energie für den Muskelaufbau.
Bei einem Mangel dieses Hormons fällt dieser Vorgang aus, die Energie kann nicht verwertet werden und wird in Form von Fettmolekülen in den Fettdepots gespeichert, und die Fettmasse im Körper nimmt zu.
Der Gegenspieler des Wachstumshormons ist Insulin, ein echtes Alterungs-Hormon, das bei erhöhtem Blutzuckerspiegel von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird. Je mehr Insulin abgegeben werden muss, desto tiefer sinkt das Wachstumshormon. Wird dagegen die Kalorienzufuhr abgesenkt, steigt der Wachstumshormonspiegel.
Insbesondere der gemeinsame Ersatz von Testosteron und Wachstumshormon lässt die fettfreie Körpermaße stark ansteigen.

Was bewirkt der Ersatz von Wachstumshormon?

Entsprechend vielen wissenschaftlichen Studien kommt es durch das Wachstumshormon zu einer Revitalisierung und Neubelebung der Organe und einer Steigerung der gesamten Körperfunktionen. Weiters bietet es einen Schutz vor Degenerationsprozessen im gesamten Körper und hebt Erschöpfungszustände auf.
Die Muskeln werden aufgebaut, es kommt zu einem Anwachsen der Muskelmasse. Das Fettgewebe (speziell Fett im Bauchbereich) wird reduziert. Die Haut wird durch die vermehrte Bildung der Gewebsanteile Elastin und Kollagen wie auch die Haare werden verbessert. Das Wachstumshormon hat einen positiven Einfluss auf die Stimmung und den Sexualtrieb.
Durch die Aktivierung der Gehirnfunktionen verstärkt sich die Gedächtnisleistung, auch der Schlaf kann tiefer, gesunder und erholsamer, der Blutdruck reguliert und der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Der Herzmuskel kann durch eine Wachstumshormongabe regeneriert und in seiner Funktion verbessert werden, ebenso können Leber, Nieren, Lunge und Milz revitalisiert werden.
Im blutbildenden und lymphatischen Gewebe wirkt das Wachstumshormon anregend und es kommt zur Stärkung des Immunsystems und damit zur Produktion von T-Zellen, welche Krebszellen bekämpfen können.
Auf den Knochen wirkt Wachstumshormon im Erwachsenenalter im Sinne des Erhaltens der Knochenmasse.

Warum ist eine Wachstumshormonkur sinnvoll?

Universitätsprofessor DDr. Huber, Österreichs „Hormonpapst“, bestätigt: „Während Erschöpfungszuständen und Alterungsprozessen kommt es zu einer Ermüdung zahl-reicher biologischer Systeme, die sich gegenseitig auf einem unteren Aktivitätsspiegel einpendeln. Ein Wachstumshormonersatz, ein sogenanntes Resetting, ermöglicht eine Neukalibrierung aller biologischen Reaktionen und Abhängigkeiten.
Durch eine wiederholte zwischenzeitliche Gabe des Wachstumshormons wird zwischen der Peripherie und Hypophyse die Wechselwirkung verbessert und damit werden auch veränderte und reduzierte Funktionen des Körpers wieder aufgebaut.
Das Wachstumshormon kommuniziert wie kaum ein anderes Hormon mit zahlreichen Systemen des Körpers.Durch das Resetting wird nicht nur das fehlende Wachstumshormon ausgeglichen, sondern eine Neueinstellung unterschiedlicher Systeme hergestellt. Bestimmte Gene nehmen im Laufe des Lebens ab oder zu. Transcriptionsveränderungen der Gene, die durch das Alter eingetreten sind, werden durch das Wachstumshormon korrigiert. Dadurch ist der Einfluss des Wachstumshormons weit gestreut und ein periodisches Resetting mit dem Wachstumshormon ist sinnvoll“.

Das Wachstumshormon als Anti-Aging Therapie?

Wenn ein Wachstumshormonmangel vorliegt können mittels Gabe von Wachstumshormoninjektionen Erschöpfungszustände verbessert und Degenerationszustände so wie Alterungsprozesse verlangsamt werden.
Dies gelingt in einer mehrwöchigen Gabe des Wachstumshormons in Form von mehreren Injektionen pro Woche.
Beim älteren oder alten Menschen liegt praktisch immer ein Wachstumshormon-mangel vor, so dass dieser nachgewiesene Mangel an Wachstumshormon mittels Injektionen entsprechend ausgeglichen werden kann. Das Wachstumshormon wird gentechnologisch in völlig reiner Form ohne irgend-welche Beimengungen oder Verunreinigungen hergestellt und ist derzeit in wirkungsvoller Form nur als Injektion verfügbar.

Nebenwirkungen der Anwendung von Wachstumshormonen

Die Wachstumshormontherapie ist in der dem Mangel angepasster Dosierung klinisch effektiv und ohne signifikante Nebenwirkungen.
Alle Überlegungen, dass dieses Hormon krebsfördernd sein könnte, haben sich in der klinischen Praxis nicht bestätigt. Es gibt wissenschaftlich keine Hinweise, dass das Wachstumshormon die Krebsentstehung fördert.
Das Wachstum von einzelnen Körperregionen oder des gesamten Körpers findet nach Abschluss des normalen Körperwachstums in der Pubertät im späteren Leben auch unter der Gabe von Wachstumshormon nicht mehr statt.
Prinzipiell gehört die Anwendung des Wachstumshormons in die Hände erfahrener Fachleute und darf nur unter ärztlicher Überwachung durchgeführt werden.
Dann ist die Wachstumshormontherapie äußerst wirksam und hat keine schädlichen Nebenwirkungen.

Erhöht Wachstumshormon die Krebsgefahr?

In einer Zeit, da vor Hormonen oft öffentlich gewarnt und dadurch die Allgemeinheit verunsichert wird, muss die Möglichkeit von negativen Nebenwirkungen der HGH-Anwendung, vor allem eine eventuelle Förderung der Entstehung von Krebs, besonders beleuchtet werden.
Durch HGH Mangel wird die Zellteilung mit dem Verlust der p53 Funktion (Tumor Suppressor Gen) und mit dem Verlust von DNA fehlerhaft.
Dies führt zum Tumorwachstum. Dagegen wird sowohl die p53 Funktion wie auch das DNA Reparatur- Protein in ihrer Menge wie auch in ihrer Funktion durch HGH hoch-reguliert.
Weiters haben ausgedehnte wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen, dass HGH das Immunsystem sehr stark anregt.
HGH erhöht dabei die Aktivität der natürlichen Killerzellen, stimuliert Makrophagen, vermehrt die Reifung von Neutrophilen, vermehrt die Produktion von roten Blutkörperchen, und erhöht die Bildung von Antikörpern. HGH verbessert alle Funktionen in der Zelle und vermehrt Interleukin 2, die Menge der T-Zellen (T-Zellen zerstören Tumorzellen) und auch die Thymusgrösse.
Die Apotose ist der "natürliche Zelltod", und findet täglich millionenfach im Körper statt. Bei der Zellteilung finden natürliche Kontrollmechanismen statt. Wird eine Zelle als fehlerhaft entdeckt, läuft ein "Selbstmordprogramm" an. Bei Krebs wird dieser Mechanismus ausgesetzt.
HGH aktiviert die Bildung von 6 Bindungsproteinen (IGF-BP 1-6). Zwei dieser Bindungsproteine aktivieren sehr stark die Apoptose (Selbstvernichtung von in Bildung befindlicher Krebszellen), so dass HGH in der Summe seiner Wirkungen in sehr starkem Masse eine Hemmung der Krebsentstehung erbringt.
Alle diese Vorgänge werden zum Schutz vor Krebs benötigt. Wenn HGH vermindert ist, wie sich dies bei älteren Leuten findet, geht ein natürlicher Schutz vor Krebs verloren.
Auch die Verbindung zwischen HGH und dem Heilungs-Gen FoxM1B wirft Licht auf den Alterungsprozess. Wenn der HGH Spiegel mit zunehmendem Alter abnimmt, so hört die Wirkung des Heilungs-Gens FoxM1B auf und der Körper kann seine Defekte in immer geringerem Ausmaße reparieren.
HGH ist seit 1996 durch die Zulassungsbehörde für Arzneimittel, FDA (Food and Drug Administration) in den USA für die Anwendung bei Erwachsenen mit SDS (Somatotropin Deficiency Syndrome = Wachstumshormon-Mangel-Syndrom) zuge-lassen. Damit ist auch die Anwendung von HGH als Anti-Aging-Therapie bei Wachstumshormon-Mangel in der FDA Zulassung beinhaltet.
Die Symptome von SDS, wie verringerte körperliche Beweglichkeit, verringerte Energie, erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und vieles Anderes, gleichen exakt den Symptomen, wie alternde Erwachsene mit niederen HGH Spiegeln aufweisen.
Im Übrigen verwenden nachweislich Millionen Personen weltweit HGH, und es wurde bei richtiger Anwendung von HGH keine Steigerung der zu erwartenden Krebshäufigkeit gefunden.
Es ist mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen belegt, dass HGH nicht Krebs verursacht.

Alternativen zur Injektion von Wachstumshormonen?

Reines Wachstumshormon (HGH) kann in wirksamen Dosen vom Körper nur in Injektionsform aufgenommen werden.
Tabletten oder Pulver, sogenannte HGH Freisetzer wie die Aminosäure Arginin können HGH nur dann freisetzen, wenn der Körper schon selbständig ausreichend HGH produziert, also nur bei sehr jungen Menschen. Gleichzeitig mit HGH wird dadurch jedoch das Hormon Cortisol stark freigesetzt, ein Stresshormon, das die Alterung stark beschleunigt. Man erreicht also einen kontraproduktiven Effekt. Außerdem steigern HGH- Freisetzer den Appetit, den Fettaufbau und die Gewichtszunahme.
Das Wachstumshormon ist ein sehr großes, jedoch sehr fragiles Protein-Molekül mit einer ganz exakten Sequenz von 191 Aminosäuren. Ein Molekül von dieser Größe kann keine Zellmembran wie die Darmschleimhaut, Nasen- oder Mundschleimhaut durchdringen und im Körper aufgenommen werden. Dadurch sind Tabletten, Pulver, Mund- oder Nasensprays absolut unwirksam.
Die einzige Möglichkeit, HGH in natürlicher bioidenter Form herzustellen, ist der gentechnologische Weg, und diese HGH muss als Injektion verabreicht werden. HGH aus anderer Quelle wirkt beim Menschen absolut nicht. Die in den USA mit großer Reklame am freien Markt angebotenen HGH-Nasensprays sind nach Universitätsgutachten völlig wirkungslos

Wachstumshormon gleichzeitig zur Gewichtsreduktion

Zusätzlich zur hormonellen Gewichts-Reduktionskur und einer Kalorieneinschränkung kann das Wachstumshormon als Kombinationsinjektion den ganzen Behandlungszeitraum mit verabreicht werden.
Somit ergänzt es die Gewichtsreduktionskur, da es das Fett speziell im Bereich der Problemzonen auch ohne vermehrte körperliche Aktivität in Muskelgewebe umbaut.

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